Versicherungsvergleiche im Bereich Unfallversicherung


Auch bei den Unfallversicherungen macht ein Versicherungsvergleich durchaus Sinn, denn gerade in diesem Bereich sind die Leistungsunterschiede zwischen den Gesellschaften teilweise recht enorm. Das liegt unter anderem an den Versicherungssummen, denn bei Unfallversicherungen sind diese oft sehr hoch, bis zu einer halben Million Euro im Vollinvaliditätsfall sind nichts Besonderes.
Wie aber vergleich man Unfallversicherungen richtig und welche Punkte sollte man beachten?

Nun, grundsätzlich sind die Versicherungsbedingungen für Unfallversicherungen bei den Gesellschaften relativ ähnlich, es gibt wohl kaum eine andere Versicherungssparte wo sich die Bedingungen so sehr ähneln. Die einzigen Unterschiede bestehen meist in der Absicherung des Krankenhaustagegeldes und da besonders in der Frage ab welchem Tag eine Zahlung gewährt wird.
Der entscheidendste Bereich bei Unfallversicherungen, und damit auch der Hauptsansatzpunkt für Vergleiche, ist die Progressionsstaffel. Die Progression drückt in “%” aus, um ein wievielfaches höher die maximale Invaliditätssumme im Verhältnis zur Grundsumme ist. Je höher hier die Progressionsschere ist, umso mehr Leistungen bekommt der Versicherte also bei gleicher Grundsumme im schlimmsten Fall, bei Vollinvalidität.

Viele Gesellschaften haben hier zwischen 350 und 500% Steigerung, also zum Beispiel 10.000 Euro Grundsumme und 350.000 Euro Maximalleistung bei Vollinvalidität. Ein Versicherungsnehmer sollte sich aber immer die Frage stellen wann er wirklich große Auszahlungsbeträge benötigt, bei wenig Invalidität oder wenn er zu 100% Invalide ist? Stellt man sich diese Frage kommt man schnell auf den logischen Schluss dass eine möglichst große Invaliditätsschere enorm wichtig ist. Gut sind daher Verträge mit ca. 1000% Steigerung, also einer Verzehnfachung zwischen Grundsumme und Invaliditätssumme 100%. Diese Verträge werden in Deutschland aber leider noch von sehr wenigen Gesellschaften angeboten.


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