Raum und Zeit vereint in Citizen Uhren


Die vierdimensionale Welt, in der sich jeder Gegenstand durch die dreidimensionalen Raumangaben und die Angabe der Zeit orten lässt, wird in kaum einem anderen Alltagsgegenstand derart gegenwärtig wie in der Uhr. Sie zeigt die Zeit an und befindet sich an einem bestimmten Ort, der sich durch die exakte Berechnung von Längen- und Breitengrad sowie Höhe definieren lässt. Die meisten Uhren beziehen sich in ihrem Design ausschließlich auf die Zeitdimension. Citizen ist mit einigen Modellen einen anderen Weg gegangen und hat die Kalendertechnik (Stichwort Calendrier) in Szene gesetzt.

Diese Citizen Uhren haben drei Uhrzeiger für Stunden, Minuten und Sekunden, deren Mittelachse dabei die Erde als Mittelpunkt symbolisiert. Dabei wollen die Citizen Uhren keineswegs den alten Streit der Gelehrten um die Bedeutung der Erde im Weltall neu aufwärmen. Das Design greift lediglich unsere menschliche Position und Betrachtungsmöglichkeit auf. Stehen wir auf der Erde, so sehen wir vor allem die Sonne und den Mond als nahe Himmelskörper, die ja auch weitreichende Auswirkungen auf unseren Alltag haben.

Die Sonne ist dabei auf 12 Uhr als Kreis angedeutet, der das Datum anzeigt. Der Ring führt die Zahlen 1 bis 31. Die Mondphasen werden dagegen auf 6 Uhr präsentiert. Für Menschen mit einer besonderen Affinität zum Mond wird hier präzise über den Stand des Mondes Auskunft gegeben. Die Monatsangabe auf 3 Uhr und die Wochentagsanzeige auf 9 Uhr ergänzen das Raum-Zeit-Modell.

Die Wirkung des Designs dieser ausgefallenen Citizen Uhren ist vor allem auf die dreidimensionale Anordnung zurückzuführen. Der alles verbindende Ring ist sichtbar erhaben und goldfarben, was die Räumlichkeit aufgrund vielfältiger Spiegelungen unterstreicht. Eingelassen in den Goldring sind Monats- und Wochentagsanzeige. Der Datumsring, der die Sonne symbolisiert und die Mondphasenanzeige sind jedoch oberhalb des Goldrings angebracht. Darüber ziehen die drei Zeiger ihre Bahnen. Diese in mehrere Ebenen aufgeteilte und insgesamt etwas klobige Anordnung verstärkt das Raumgefühl. Man meint, man könne tief in die Geschehnisse der Uhr eindringen. Wohl kaum eine andere Analoguhr zeigt derart viel Tiefe. Der schwere dicke Goldrand des Gehäuses und das sehr hochwertige Saphirglas leisten ihren Beitrag zu diesem vollendeten Design.

Diverse andere Modelle unter den Citizen Uhren greifen diese Optik auf und verbinden sie mit anderen Elementen aus dem Bereich der sportiven Uhren und Freizeitchronometer.





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