Pullover von der Mäh


Ganz edle Teile in Sachen Oberbekleidung sind Pullover aus Kaschmir (oder K/ Cashmere).
Kaschmirwolle wird aus dem Unterfell der Kaschmirziege gewonnen, die wie der Name schon sagt, ursprünglich in der Region Kaschmir, dem Himalaja oder Pamir lebt. Dazu wird den Tieren nicht etwa das begehrte Fell über die Ohren und Hörner gezogen, sondern sie werden gegen Ende des Winters geschoren, gekämmt oder auch gerupft. Je nach industriellem Standard des produzierenden Landes wird maschinell geschoren oder eben von Hand gerupft.
Die sind die Tiere aber gewohnt. Genau wie bei Schafen die Schur eine ganz normale Sache ist. Die feinen Haare des Unterfelles sind dabei der wichtige Teil der Kaschmirwollegewinnung. Nach dem Enthaaren der Tiere werden die Fasern von Hand gereinigt. Das heißt, die begehrten feinen Haare des Unterfells werden von den gröberen Oberhaaren, den Grannen befreit. Die gewonnenen sehr feinen Haare haben natürlich auch einen sehr kleinen Durchmesser, wenn nicht sogar den feinsten Durchmesser eines Naturhaares, den man überhaupt finden kann.

Die schlappohrige Ziege mit ihren über zwanzig Arten gibt es in den unterschiedlichsten Farbschattierung. Um sich aber alle Farbmöglichkeiten beim Färben der Wolle offen zuhalten, werden in Europa ausschließlich weiße Ziegen gezüchtet. Der größte Kaschmirwolleproduzent in Europa ist im Übrigen Schottland, weltweit ist es China, bzw. die Mongolei. Es gibt aber auch sehr große Farmen in Neuseeland und Australien. Weiße Wolle lässt sich am besten Einfärben.
Pro Ziege und Jahr können im besten Fall 150 bis 200 Gramm Kaschmirwolle geerntet werden.
Die Qualität der Kaschmirwolle richtet sich nach Feine oder Dünne der Haare und der möglichst hellen, weißen Farbe.
Im Allgemeinen werden aus Kaschmirwolle exklusive Kleidungsstücke wie Pullover, Mützen und Schals gefertigt.


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