Die Verursacher der Wechseljahre
Gestehen Sie sich Ihre Wechseljahrsbeschwerden ein und zu – seien Sie mehr körperlich, seien Sie mehr psychisch oder auch beides. Glauben Sie bitte nicht, Sie könnten all das mit einem willentlichen kraftakt angehen und regeln. Verschleißen Sie Ihre Kräfte nicht sinnlos. Suchen Sie sich besser einen Arzt als Verbündeten und Begleiter für Ihre Wechseljahre. Die Wechseljahrsbeschwerden machen sich bei 30 Prozent der Frauen sehr stark, bei 35 Prozent mittelstark und bei 35 Prozent nur schwach oder kurz oder gar nicht bemerkbar.
Die Wechseljahre werden durch eine Rückbildung und Schrumpfung der Eierstöcke ausgelöst. Dabei vermindert sich das hormonproduzierende Gewebe in den Eierstöcken sowohl mengenmäßig wie auch qualitativ massiv, gleichzeitig findet parallel dazu eine Gefäßverkalkung konzentriert nur in den Eierstockblutgefäßen statt.
Nur ein regelrechtes Zusammenspiel von Östrogenen und Gestagenen ist natürlich und ergibt eine normale monatliche Periodenblutung. Hormonstörungen haben also Blutungsstörungen zur Folge. So kommt es zunächst zu Beginn der Wechseljahre zu einer Abnahme der Gestagene, was dann meist Blutungsunregelmäßigkeiten, zu häufige, verstärkte oder verlängerte Periodenblutungen auslöst.
Das klimakterium, die Wechseljahre der Frau, also der Wechsel aus der Zeit der Fortpflanzungsfähigkeit in die Zeit der Unfruchtbarkeit, beginnt schon ca. fünf Jahre vor der letzten Periodenblutung ( etwa 40-45 Lebensjahr) und dauert dann noch fünf bis zehn jahre oder auch länger nach der letzten Periodenblutung an, so daß man einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren für die Wechseljahre ansetzen kann.
www.wechsel-jahre.info


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