Unsere Australian Shepherd


Vor einer Woche etwa, als die Kinder mit ihrem Besuch und den Hunden spazieren gingen, entdeckten sie bei ihrem Ausflug eine kleine unterirdische Höhle. Zu klein für einen Menschen, aber die Hunde waren fast darin verschwunden. Die Kinder gingen mit den Australian Shepherd an einen nahegelegenen Bach, um sich bei dem heißen Wetter ein wenig abzukühlen. Wie verrückt, rannten die Hunde durch das Wasser, so dass auch die Kinder keine Chance hatten einigermaßen trockenen Fußes wieder nach Hause zu kommen. Sie gingen dabei auf dem Rückweg eine andere Strecke. Sie hatten die Abzweigung, die sie normalerweise gingen verpasst, weil sie so viel gequatscht hatten. Es ist nicht wirklich tragisch, da viele Wege ja bekanntlich nach Rom führen und auch wieder hinaus. Sie mussten jetzt nur einen längeren Fußmarsch in Kauf nehmen. Auf diesem nicht so belebten Waldweg, entdeckten die Hunde dann plötzlich diese Höhle. Natürlich fingen sie sofort an, das Ganze zu untersuchen und machten sich daran, mit den Grabungen fortzufahren. Da die Hunde vorher im Wasser herumgetollt hatten und sich nun in der Erde zu schaffen machten, sahen sie nicht wirklich schön aus. Im Fell hingen kleine Erdklumpen und beide Hunde waren mit einer dicken Staub- und Sandschicht bedeckt. Die Kinder gingen in Sicherheit, denn wenn die Hunde auf die Idee kommen sollten, sich zu schütteln würden die Kinder auch nicht besser aussehen. Also gruben die Hunde weiter. Augenscheinlich war die Höhle verlassen. Es befanden sich keine Fellreste oder ähnliches darin, denn sonst hatten es die Hunde zu Tage befördert.


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