Unzufriedenheit kann tödlich enden


Manche Dinge müssen ganz einfach nicht sein, wie zum Beispiel die Gewalt, die in immer mehr Haushalten und im allgemeinen Leben zunimmt. Zu DDR Zeiten war so etwas recht selten. Nicht nur, dass die Kinder regelmäßig bei den Ärzten erscheinen mussten, damit diese überprüfen konnten, ob auch alles in Ordnung ist, auch das Leben an sich war sicherer. Auch wenn es in der DDR viele Dinge gab, mit denen die Menschen unzufrieden waren, man mehr oder weniger nur durch Tauschgeschäfte etc. an besondere Dinge kam und die Preise für Elektrogeräte weit entfernt von Gut und Böse waren, so gab es eines nicht – Arbeitslosigkeit in dem Stil, wie es jetzt der Fall ist. Wer arbeiten wollte, hat auch Arbeit bekommen.

Wer heute Arbeit hat, arbeitet oftmals bis zum umfallen um seinen Job, denn jeder weiß, dass da „draußen“ ganz viele andere warten, die gern einen Job hätten. Die Jugendlichen stehen auch unter enormem Druck. Nur wer heutzutage gute Leistungen in der Schule bringt, hat eine Chance, auch einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Doch der Druck beginnt schon mit dem Einstieg in den Schulalltag. Die Schüler sind sehr viel gewaltbereiter als früher. Viele kennen es aus den Familien, andere wiederum aus dem TV und von Computerspielen. Immer wieder hört und sieht man im TV, dass es an Schulen zu Messerstechereien kommt und dass manche sogar Schusswaffen mit sich führen. Messer als Stichwaffen bekommt man in jedem Armee Shop, denn schließlich gehören Messer zur Ausrüstung der Armee, aber dienen auch als Anglerzubehör. Auch Luftgewehre sind in einem Armee Shop erhältlich. Benötigt wird ein Altersnachweis, denn die Waffen bekommt man erst ab 18. Dennoch kommen die Jugendlichen auch unter 18 an solche oder gar scharfe Waffen und plötzlich klinkt es aus und Menschen müssen sinnlos sterben.


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