Die Geschichte des Handys
Die Geschichte des Handy
(der umgangssprachliche Ausdruck für Mobiltelefon) begann erstaunlicher Weise bereits vor sage und schreibe mehr achtzig Jahren im Jahre 1926. Dies klingt zunächst erstaunlich, weil der Siegeszug des Mobiltelefons faktisch erst mit der Einführung des GSM-Standards im Jahre 1992 einsetzte.
Im Jahre 1926 konnte man in den Wagen der ersten Klasse der Deutschen Reichsbahn und der Reichspost auf der Strecke Hamburg-Berlin. Bereits 1918 waren im Raum Berlin erste Versuche mit Funktelefonen von der Reichsbahn vorgenommen.
Drei Jahrzehnte später im Jahr 1958 kamen die ersten Deutschland weit nutzbaren Autotelefone zum Einsatz. Die Endgeräte waren aufgrund der verwendeten Vakuumfunkröhren sehr groß und die Telefone waren noch meilenweit von den heutigen Handys entfernt.
1985 kam man mit der Einführung des C-Netzes heutigen mobilen Telefonen schon etwas näher. Allerdings waren diese Funktelefone noch in kleinen Kisten mit Griffen verstaut, an denen alt bekannte Telefonhörer angeschlossen wurden.
1992 stellte Motorola das erste GSM-Mobiltelefon vor. An diese Mobiltelefone erinnern sich die Pioniere des Handyzeitalters heute noch mit einiger Belustigung zurück. Diese Telefone werden heute noch liebevoll als Knochen bezeichnet.
Die Größe der Mobiltelefone ist in den letzten eineinhalb Jahrzehnten deutlich zurückgegangen und das Handy hat einen einzigartigen Siegeszug um den Erdball angetreten. Ausgenommen von diesem Siegeszug ist eigentlich nur Nordkorea, wo die Mobiltelefone im Jahr 2004 verboten wurden.


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