Billigstrom – Die Liberalisierung des Strommarktes


Die Liberalisierung des Strommarktes ist wie eine kleine Revolution, welche sich sehr stark für den Kunden auswirkt. Nicht nur die prinzipielle Wahlfreiheit ist dadurch möglich geworden, sondern auch die Preise sinken stetig. Das Oligopol verschwindet und bricht auf, das heißt, die wenigen Stromanbieter bekommen neue Konkurrenten und Absprachen untereinander bringen nicht mehr viel, da die Konkurrenz im Polypol des Strommarktes so stark ist und untereinander so wenig Verbindung hat, dass jeder seine eigenen Kunden finden und diese auch binden muss. Auch eines ist viel mehr geworden, die Firmen müssen in Werbung investieren, weil die potentiellen Kunden erst einmal auf die unterschiedlichen Unternehmen aufmerksam gemacht werden müssen. Dadurch entsteht eine große Transparenz, zumal die Unternehmen nicht mehr an einem einzigen Angebot festhalten können, sondern mehrere alternative Wahlmöglichkeiten bieten müssen, um Kunden zu finden. Ein Unternehmen, das auf dem Strommarkt nur auf sich selbst fixiert ist und den Kunden dabei vergisst, wird zusehends seine Kundschaft verlieren, da diese mehr und mehr begreift, wie weit die Liberalisierung des Strommarktes ihre Interessen trifft und die meisten nicht bei einem Unternehmen bleiben werden, das in keinerlei Weise oder zumindest kaum, auf ihre Bedürfnisse Rücksicht nimmt. Die Liberalisierung des Strommarktes führt mehr und mehr zu einem kundenorientierten Denken und Handeln, bei den schon lange eingeführten Stadtwerken dauert dies manchmal etwas länger, aber mittel- und langfristig gesehen wird die Liberalisierung des Strommarktes mehr und mehr Vorteile für die Kunden mit sich bringen, nicht nur eine Verringerung des Strompreises, sondern auch andere Programme der Kundenbindung durch Werbeprämien und Werbegeschenke und Ähnliches.


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