Teures Tanken


Das Tanken des eigenen KFZ wird für immer mehr Menschen zu einer außergewöhnlichen finanziellen Belastung.
Betrugen die Preise für Super im Jahre 2002 noch ungefähr 1,10 €, so sind es jetzt schon bis zu 1,43 € für den Liter Super.
Die Gründe für diesen Preisanstieg sind sehr vielfältig. Die derzeitigen Kriege im Golf haben zum Anstieg des Rohöl-Preises beigetragen. Somit
stiegen parallel dazu die Spritpreise. Seit dem Jahre 2007 beträgt die Umsatzsteuer in Deutschland 19%. Neben der Besteuerung durch die Energiesteuer
zahlen wir auch Umsatzsteuer auf den Sprit, auch ein Grund für die Preiserhöhung. Die Inflation und die jeweils zu Ferienbeginn steigenden
Benzinpreise machen das Paket komplett.
Bevor man sich fragt, was gegen diese hohen Spritpreise unternommen werden kann sollte man sich fragen warum in Deutschland nichts dagegen unternommen wird.
Ganz einfach: Wir haben das Geld und es wird weiterhin getankt. Auch wenn das Benzin 1,90 € kostet wird noch getankt werden. “Es ist wohl noch nicht teuer genug” wäre hier ein passender Satz.

Es gibt viele Wege, wie man Sprit einsparen kann. Der einfachste ist ganz einfach das Auto bei kurzen Strecken grundsätzlich zuhause zu lassen. Kurzstreckenfahrten
verbrauchen bekanntlich am meisten Benzin. Durch schnelles Hochschalten lässt sich ebenfalls Sprit einsparen. Bei 60 KM/H sollte man grundsätzlich schon in den 5. Gang hochschalten.
Durch rasantes Beschleunigen im 2-3 Gang wird besonders viel Sprit verbraucht. Sie beschleunigen, ihr Auspuff fängt an zu Rauchen und verbraucht eine Menge Sprit.

Öffentliche Verkehrsmittel sind auf den Monat gerechnet meist günstiger als die im Monat benötigte Menge an Treibstoff.
Zudem würde man durch Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel die KFZ-Versicherung und die KFZ-Steuern einsparen.
Der Nachteil wäre eine eingeschränkte Unabhängigkeit und die Tatsache, dass man sich die Menschen mit denen man in Bus
und Bahn fährt nicht aussuchen kann. Der Vorteil ist, dass sie zusammen mit anderen die Umwelt und das Klima schonen, indem sie durch “Nicht-Fahren”
den CO2-Ausstoß verringern.


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